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Samurai
samurai   武 士 bushi

D 229 609

Obwohl sich die Ursprünge einer japanischen Kriegerelite bis ins 3. Jh. nachweisen lassen, wird mit den Termini bushi ("Militär" und "Edelmann") und samurai, abgeleitet aus dem Verb saburau / haberu ("bedienen"), der japanische Krieger, der militärische Gefolgsmann schlechthin, erst seit der Edo-Zeit bezeichnet. Historiker vermuten, dass der Anteil der Samuari an der Gesamtbevölkerung in jener Zeit bei etwa 10% lag. In landesweiten Festen und Prozessionen, z.B. beim Epochenfest in Kyôto, leben die Samurai immer wieder auf.


» Berühmte samurai und daimyô
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» 47 Rônin



Die Geschichte der Samurai

» Aufstieg der Krieger-Kaste /
   Nara- bis Heian-Zeit (8.-12. Jh.)
» Gempei-Krieg / Späte Heian-Zeit (12. Jh.)
» Kamakura-Zeit (12.-14. Jh.)
» Nanboku-chô + Muromachi-Zeit (1336-1573)
» Sengoku-Zeit (1477-1573)
» Azuchi-Momoyama-Zeit (1582-1603)
» Edo-Zeit (1603-1868)
Samurai Ranksystem



daimyô 大名 Oberhaupt eines Klans, Landesfürst
hatamoto 旗本 Unmittelbarer Gefolgsmann des daimyô / shôgun
taishô 大将 General / Admiral
busho 武将 Feldherr, Anführer einer Samurai-Truppe
samurai / bushi 武士 Mitglied des Kriegerstandes - zu Pferde oder zu Fuß - bewaffnet mit Schwertern, Lanzen, Pfeil und Bogen
yari samurai mit Lanze bewaffneter Krieger zu Fuß, trainiert zum Kampf in einer militärischen Einheit
ashigaru 足軽 Fußtruppe / z.B. Bauern bewaffnet mit Speer und sonstigen Waffen
chûgen 中間 Diener des Samurai, Auszubildender samurai